Die besten Berichte kommen aus der Praxis

Gesammelte Fachberichte unserer Autoren!

Kategorie: Allgemein

Leben im Alter (Gastartikel von Mariella Wendel)

Menschen im Berufsleben träumen oft vom entspannten Renterdasein, das viel Zeit für Freizeitaktivitäten bietet. Die gesundheitlichen Beschwerden des Alters werden dabei jedoch meist verdrängt. Schließlich möchte jeder gerne alt werden, aber niemand alt (und gebrechlich) sein. Als „alt“ werden meist die Menschen empfunden, die mindesten 10-15 Jahre älter sind als man selbst.

Doch wer zu lange die Augen vor Alterserkrankungen verschließt, kann im schlimmsten Fall aufgrund fehlender Behandlung zum Pflegefall werden. Dann bleibt nur noch der Umzug in eine Pflegeeinrichtung. Damit es gar nicht soweit kommt, können einige Vorsorgemaßnahmen helfen. Wer viele soziale Kontakte (auch außerhalb der Berufs) pflegt, bleibt geistig fit. Gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung beugen zusätzlich dementiellen Erkrankungen vor.

Wenn dennoch eine Einschränkung eintritt, helfen ambulante Pflegedienste und Nachbarschaftshilfen dabei, den Alltag zu meistern. So muss niemand wegen kleiner Gebrechen sein Zuhause verlassen. Nachbarschaftshilfen unterstützen Senioren beispielsweise bei Behördengängen, beim Einkaufen oder Hausputz. Wer sich in der eigenen Wohnung zu unsicher oder einsam fühlt, für den eignet sich auch Betreutes Wohnen. Die meisten Einrichtungen des Betreuten Wohnens verfügen inzwischen über standardmäßige Notrufeinrichtungen (z.B. einen Hausnotruf). Ihr Angebot reicht von gemeinsamen Aktivitäten der Bewohner bis hin zur individuellen Betreuung. Eine stationäre medizinische Versorgung ist allerdings nicht möglich. Wer bettlägerig ist, sollte daher besser auf ein Pflegeheim zurückgreifen. (Zahlreiche Seniorenresidenzen haben sich inzwischen auf bestimmte Krankheitsbilder- wie z.B. Demenz oder Parkinson- spezialisiert, und bieten entsprechend geschultes Personal.)

Auch bei der Wahl des Altersruhesitzes lohnt es sich, schon früh Informationen einzuholen. Während ambulante Dienste meist leicht zugänglich sind, muss für viele Heime schon mehrere Monate bis Jahre vor dem Einzug eine Reservierung erfolgen.

Damit das neue Zuhause kein Reinfall wird, sollten die eigenen Wünsche bereits vor dem Umzug abgeklärt werden. Nach Absprache können beispielsweise Haustiere bei manchen Anbietern mitgebracht werden. Auch persönliche Gegenstände sind meist erwünscht und dürfen in Maßen in das neue Zuhause integriert werden (z.B. der Lieblingssessel, Fotos, etc. …). Nicht zuletzt entscheiden auch liebe Gewohnheiten über den Komfort. Diesbezüglich lassen sich einige Enttäuschungen ersparen, wenn eine „Wunschliste“ zum ersten Besichtigungstermin mitgebracht wird.  Darauf kann z. B. stehen welche Freizeitaktivitäten, Ernährungsgewohnheiten und Lebensumstände bisher wichtig waren. So trägt das Wohnen im Alter wirklich zum entspannten Rentnerdasein bei.

Mariella Wendel

Mit Handicap an der Uni – Studieren mit Behinderung

Für Erstsemester ist der Einstig ins Uni-Leben nicht immer ganz einfach und birgt viele Fettnäpfchen. Demgemäß ist der Beginn des Studiums für Behinderte (studieren.org … studieren-mit-behinderung) oftmals noch komplizierter. Mit ein wenig Planung und dem Wissen anderer Absolventen lässt sich der Einstieg jedoch problemlos meistern.

Erster Schritt: Erst grundlegendes und dann spezielles Informieren

Selbstverständlich müssen Personen mit Behinderung erst einmal den richtigen Studienplatz auswählen. Dabei kommt es vor allem darauf an, das richtige Themengebiet zu erfassen. Bei der Wahl sollte eine Mischung aus eigenem Interesse und einer realistischen Einschätzung der Fähigkeiten ausschlaggebend sein. Jene Fähigkeiten lassen sich jedoch nicht in Schulnoten pressen. Auch wer nur bspw. eine 3 in Englisch hatte, kann das Zeug haben und befähigt sein, Anglistik zu studieren. Das Abi sagt nicht viel aus.

Ist einmal bekannt, was studiert werden soll, so kann die Frage angegangen werden, wo die akademische Laufbahn beginnen soll. Größe der Hochschule, Entfernung zur Heimat und ähnliche Faktoren sind als erstes zu klären. Jede Hochschule verfügt über eine Website mit umfassenden Informationen und Angaben zu Ansprechpartnern. Erst dann sollten spezielle Informationen zum Studium in Verbindung mit der Behinderung angegangen werden. Allgemein sollte sich vorher im Internet zum Thema „Studieren mit Behinderung“ eingelesen werden. Daraus könnten Fragen resultieren, die den Ansprechpartnern, allen voran der/m Fachstudienberater/in, per Telefon oder Mail gestellt werden können.

Zweiter Schritt: Die Finanzierung abklären

Noch bevor nach einer Wohnung gesucht wird, sollten die finanziellen Belange geklärt sein. Durch Pflege-, Transport- oder Studienassistenzkosten haben behindert Studierende häufig höhere Ausgaben. Deshalb sollten sämtliche Unterstützungsleistungen auch neben dem möglichen BAföG beansprucht werden. Zu den Unterstützungsleisten bietet das Internet gute Möglichkeiten zum Informieren. Ansonsten stehen auch immer Kontaktpersonen an den Hochschulen, beim Studentenwerk etc. bereit.

Wer Assistenzbedarf hat, muss sich darum zusätzlich kümmern. Dabei ist die Finanzierung von der sogenannten Eingliederungsverordnung (EhVO) abhängig. Hier sind die Bezirkssozialämter die erste Adresse, um an genaue Angaben zu gelangen. Zudem sollte auch die Möglichkeit der „assistenzähnlichen Leistungen“ abgewogen werden, um unter Umständen an mehr Unabhängigkeit und Selbstständigkeit zu gelangen. Also sollte mit der Wohnungssuche nicht nur, um den finanziellen Rahmen zu kennen, abgewartet werden. Es hängen auch weitere Aspekte davon ab.

Dritter Schritt: Die geeignete und den Finanzen entsprechende Wohnung finden

Natürlich haben Rollstuhlfahrer oder gehbehinderte Studierende bei der Wohnungssuche mehr Probleme als andere. Falls der ohnehin knappe Wohnungsmarkt vieler Hochschul-Standorte nicht die richtige Wohnung hergibt, stehen Studentenwohnheime, die Apartments mit Rollstuhlzufahrt bieten, häufig bereit. Wer die Studienassistenz beanspruchen wird, kann auch nach Wohnheimen mit Pflegedienst Ausschau halten, da dann die Organisation einfacher abläuft. Aber selbstverständlich sind diese Plätze alle sehr begehrt.

Aus diesem Grund sollte mit der Wohnungssuche zwar nicht als erstes, jedoch auch nicht zu spät begonnen werden. Es ist ratsam, ein Studium mit Behinderung bis zu ein Jahr im Voraus zu planen, sich also früh mit der Frage zu befassen, was und wo bestenfalls studiert werden soll. Erst bei konkreteren Plänen sollte dann der direkte Kontakt gesucht werden. Wer das Wunschstudium mit guter Planung und ein wenig Glück angeht, hat bei Beginn des ersten Semesters wenig zu organisieren und kann sich voll auf die Studieninhalte konzentrieren.

Vierter Schritt: Kontakt zum Behindertenbeauftragten und höheren Semestern suchen

Mit dem Behindertenbeauftragten der Hochschule sollte in jedem Fall gesprochen werden. Dieser kennt sich nicht nur mit den Problemen aus, sondern hat auch die Möglichkeit, sich mit Professoren und der Hochschulleitung auseinander zu setzen. Hierbei können sogar Nachteilausgleiche und Unterstützungsleistungen beansprucht werden. Der Behindertenbeauftragte ist also nicht nur zu Beginn sondern während des gesamten Studiums eine wichtige Kontaktperson, die Mittel und Wege findet.

Des Weiteren kann der Behindertenbeauftragte den Austausch mit höheren Semestern oder anderen behinderten Anfängern in die Wege leiten. Diese Verbindungen können von großer Bedeutung sein, da so von einander gelernt werden kann und Tipps und Kniffe aus erster Hand kommen. Um auch mit anderen einen regen Kontakt aufzubauen und Freundschaften zu knüpfen, können Selbsthilfeverbände aufgesucht werden. Dadurch lassen sich so manche Probleme, die während des Studiums auftreten werden, gelassen meistern.

Mit diesen groben Schritten kann nicht viel schief gehen, obwohl natürlich immer wieder unterschiedliche und problematische Situationen auftreten können. Allgemein sollte sich aber jeder Behinderte, der studieren möchte, nicht von widrigen Umständen abbringen lassen. Es gibt immer eine Lösung und die Möglichkeit des Studiums sollte niemandem verwehrt werden.

Der Bericht wurde uns zur Verfügung gestellt von … Jessica Jäger … studieren.org!

SH / pflege-nachbarschaft.de

24 Stunden Pflege … wird von der Bundesregierung unterstützt

An eine ganztägige Pflege denken die wenigsten. Besonders, wenn man selber noch jung und fit ist und die eigenen Eltern mit über 70 noch immer agil und sportlich sind, rücken Gedanken über Altenheim und eine kontinuierliche Pflege in weite Ferne. Doch schnell ist ein Unfall im Haushalt passiert. Durchaus kann man auch bei einer schönen Wanderung aus Versehen in ein Erdloch treten oder über Wurzeln fallen und schon wird aus dem einst agilen Rentner, eine gebrechliche Person, die eine Vollzeitpflege benötigt.

Nicht immer ist man nach einem Krankenhausaufenthalt sofort wieder hergestellt. Bei schweren Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Parkinson, Demenz oder durch Verschleiß entstehende Gebrechlichkeit bedarf es oft einer ständigen Bewachung und Pflege. Doch für viele Senioren ist ein Umzug in ein Pflegeheim oder in ein Altenheim unvorstellbar. Die Angst noch mehr zu verfallen und schlimmer noch, menschenunwürdig behandelt zu werden, ist riesig. Seit der Öffnung des Arbeitsmarktes für Arbeitskräfte aus Osteuropa und aus Polen, bieten sich jedoch ideale Lösungen für die Menschen, die rund um die Uhr Hilfe benötigen.

Ein persönlicher Pflegeleitfanden bietet sich an … ist wichtig!

Wichtig ist sich vorher Gedanken zu machen, für wie viele Stunden tatsächlich eine Kraft benötigt wird oder ob die Pflegerin idealerweise direkt mit im Haus oder der Wohnung wohnt. Nicht nur Hygiene und soziale Kompetenz sind wichtig, sondern auch die Kooperation des Pflegedienstes mit den behandelnden Ärzten. Gerade eine sehr pflegebedürftige Person benötigt einen Ansprechpartner, der rund um die Uhr erreichbar ist. Deshalb sollte vorab und später mit dem Personal genau schriftlich niederlegt werden, welche Leistungen ständig zu erbringen sind.

Die Bundesregierung hilft betroffenen!

Die Bundesregierung will den Betroffenen helfen und hat den Arbeitsmarkt besonders für Pflegekräfte geöffnet. Seit Mai 2011 ist es nun möglich, dass Pflegekräfte aus Osteuropa und besonders aus Polen ganz legal in Deutschland arbeiten dürfen.

Dabei ist sicherlich die Zusammenarbeit mit einer spezialisierten deutschen Agentur sinnvoll, über die die Pflegekräfte angestellt sind. Dies entspricht im Grunde genommen den kaufmännischen Kräften, die bei Zeitarbeitsagenturen angestellt sind. Bei einer 24 Stunden Pflege können die Kräfte, auf Wunsch direkt im Haushalt des Betroffenen auf leben. Die Kosten sind abhängig von der Pflegestufe und die Anzahl der zu betreuenden Patienten, denn die deutsche Pflegeversicherung bezuschusst die Arbeit des rund-um-die-Uhr Services.

Daniel Bunselmeyer / für …    24h-seniorenservice.de

Pflege – Die Finanzen im Griff !?!

Wenn jemand pflegebedürftig wird, stellt dies häufig für den Betroffenen selbst, aber auch für seine Angehörigen, eine enorme psychische Belastung dar. Denn den meisten Menschen fällt es schwer zu akzeptieren, dass sie auf fremde Hilfe – egal ob durch einen Angehörigen oder eine professionelle Pflegekraft – angewiesen sind. Die finanzielle Belastung, die zusätzlich mit der Pflegebedürftigkeit einhergeht, wird ebenfalls oft unterschätzt.

Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung können leider die Kosten, die für die Pflege im häuslichen oder stationären Bereich anfallen, nicht decken. Dadurch muss die Differenz in den meisten Fällen vom eigenen Einkommen beglichen werden. Reicht auch dieses nicht aus, müssen zudem die finanziellen Rücklagen angegriffen werden. Es gibt jedoch die Möglichkeit mit einer privaten Pflegeversicherung vorzusorgen.

Welches Versicherungsmodell?
Verschiedene Versicherer bieten hier verschiedene Tarife und Versicherungsmodelle an. Einerseits gibt es das Pflegetagegeld. Kommt es zu einer Pflegebedürftigkeit, zahlt hier die Versicherung für jeden Tag Pflege einen bestimmten Betrag. Diese Form der Vorsorge eignet sich besonders dann, wenn die Pflege durch Angehörige übernommen wird. Andererseits gibt es die Pflegekostenversicherung. Diese übernimmt einen bestimmten Anteil der Pflegekosten, egal ob die Pflege ambulant oder stationär erfolgt. Hiermit lässt sich die Differenz zwischen staatlicher Versorgung und den tatsächlichen Kosten gut ausgleichen.
Eine weitere Möglichkeit ist die Pflegerentenversicherung. Wird der Versicherte pflegebedürftig, zahlt die Versicherung eine vorher festgelegte Rente. Die Höhe der Rente variiert und hat Einfluss auf die Beitragsgestaltung der Versicherung. Hier ist es sinnvoll, genau zu prüfen, wie hoch der finanzielle Bedarf im Fall einer Pflegebedürftigkeit sein wird, um die Pflegerentenversicherung entsprechend gestalten zu können.

In jedem Fall lohnen sich vor Abschluss einer entsprechenden Versicherung ein genauer Vergleich und die Beratung durch einen unabhängigen Experten. Er kann Sie dazu beraten, welche Form der Versicherung am sinnvollsten für Ihre persönlichen Ansprüche ist und auch dabei helfen, einen günstigen Tarif mit gutem Leistungsumfang zu finden.

S.H. / p-n.de

Keystorage könnte für Pflegebedürftige aber auch Senioren interessant sein

KeyStorage-Gäste-Beitrag im Blog

Immer Ärger mit dem Schlüsseldienst

„Rumms, die Tür war zu. Und ich stand draußen – im Bademantel“, erzählt Elke Müller. „Dabei wollte ich nur schnell die Sonntags-Zeitung reinholen.“ Schlüssel drinnen – Nachbar nicht da – Was tun? Eine typische Notsituation, die viele Menschen schon erlebt haben. Schnelle Hilfe versprachen bisher nur Schlüsseldienste. Aber: „320 Euro! Ich bin fast in Ohnmacht gefallen, als der Herr vom Schlüsseldienst mir die Rechnung präsentiert hat“, so Elke Müller.

Richtig beliebt ist die Schlüsseldienstbranche eigentlich nur bei Fernsehsendern. Denen liefert sie immer wieder Stoff für Reportagen mit versteckter Kamera. Inhalt: „Abzocker-Schlüsseldienste berechnen maßlos überteuerte Anfahrtspauschalen und wechseln ohne Not Schließzylinder zu Fantasiepreisen aus.“

Die Versicherungsbranche sieht bis heute keine Möglichkeiten, einem Privatkunden dieses Risiko abzunehmen. „Bei rund 700.000 Schlüsseldiensteinsätzen pro Jahr bundesweit ist das Risiko für uns unkalkulierbar.“ Diese Aussage hören wir von allen Konzernen. „Vor allem die Folgekosten für Reparaturen an Tür, Beschlag und Schließzylinder können enorm ausfallen. Die dafür kostendeckenden Versicherungsprämien würde niemand bezahlen.“

Immerhin versichern die meisten Gesellschaften mittlerweile den Schaden, der durch den Schlüsselverlust entstanden ist (Austausch der betroffenen Schließzylinder in einer Schließanlage). Die Kosten für die meist nächtlichen „Erfahrungen“ mit einem Notdienst müssen jedoch weiterhin vom „Leidtragenden“ selber bezahlt werden.

Eine Alternative finden Sie hier:  keystorage.de

Ihr Team von Keystorage / keystorage.de

Barrierefreies Wohnen im Neubau oder im Bestand

Barrierefreies Wohnen hat viele Namen. So kann barrierefrei als seniorengerecht, behindertengerecht oder aber auch nur als komfortabel definiert werden. Aus den verschiedenen Definitionen lässt sich erkennen, dass barrierefreies Wohnen etwas für jeden ist. Ob jung ob alt, ob gehandicapt oder kerngesund, barrierefrei oder in bestimmten Fällen barrierearm spricht alle Gruppen der Gesellschaft an. Barrierearm, dass muss ausdrücklich betont werden, bedeutet in seiner Ausführung nicht, dass es genügt für die Bezeichnung einen Haltegriff anzubauen und 3-4 Schwellen in einer Wohnung zu demontieren. Barrierefrei oder barrierearm bedeutet vielmehr ein schlüssiges konzeptionelles Ganzes, erstellt nach einschlägigen DIN – Normen oder zumindest angelehnt an Diese.

Versetzen wir uns in Menschen im gehobenen Seniorenalter, im schlimmsten Fall sogar leicht bis mittelmäßig pflegebedürftig. In einem Heim oder Wohnstift auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein ist für viele, nach aktuellen Umfragen, unvorstellbar und der letzte Ausweg.
Es gibt viele schöne und auf die Ansprüche der Bewohner ausgerichtete Senioren- und Pflegeheime in Deutschland, die man nur empfehlen kann. Jedoch ist der vorrangige Wunsch der älteren Generation, die Erhaltung der Selbständigkeit in den eigenen 4 Wänden. Oft ist dies aber nur durch eine gezielte Wohnraumanpassung möglich. Zum einen kann man eine Wohnung barrierefrei oder barrierearm umbauen, zum anderen wäre der Bau eines Hauses, eigens für den 3. Lebensabschnitt zugeschnitten, die ideale Lösung.
Seniorengerechtes Bauen und Umbauen wird trotz aller bisherigen Erkenntnisse all zu oft verworfen, da eine unangenehme, fast Krankenhaus ähnliche Atmosphäre befürchtet wird. Dies stellt sich oft als vermeidbarer Trugschluss heraus, welcher sich ein paar Jahre später meist rächt. Verworfen werden nach unseren Erkenntnissen auch Umbauten, da ein völlig unverhältnismäßiger Preis an die zukünftigen Bauherren weitergegeben wird. Architekten, Fachplaner und Handwerker gehen leider immer noch davon aus, sich nur mit der strikten Einhaltung der DIN abzusichern. Die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden und die daraus resultierende Kundenzufriedenheit wird zu wenig zur letztendlichen Absicherung gezählt. Dies ist aber auch, nach meiner Meinung, ein Grund für verzögerte Honorarzahlungen der Bauherrschaft. Eine Win – Win – Situation ist für diese eben selten zu erkennen. Gut, einige wenige Planer und Handwerker haben dies schon erkannt, sie sind aber noch immer eine Rarität in unserer alternden Gesellschaft Deutschland. Eine Lösung für dieses Handicap der Planerschaft sind spezielle Berater, Planer und Bauüberwacher für barrierefreies Bauen und Umbauen. Sie erstellen nach einer örtlichen Begehung und einem folgenden ausgiebigen Gespräch mit dem Bewohner oder den Bewohnern, ein individuell zugeschnittenes Wohnkonzept für die betreffende Immobilie, ob Wohnung oder Haus. Ein „Best-Konzept“ so zu sagen. Die Berater richten sich nicht nur stur nach den DIN – Normen, vielmehr gehen Sie verstärkt auf den zu Beratenden und seine bestehende Wohnsituation ein. Als oberstes Ziel steht immer nur Eines, unnötige finanzielle Ausgaben durch unnötige oder schlecht durchdachte Baumaßnahmen müssen vermieden werden. Prinzipien wie: „Nur so viel durchdachte Umbauten wie nötig!“ sind fest verankert, ebenso die fair ausgerichteten Honorare für die persönliche Beratertätigkeit beim anspruchsvollen Kunden. Ein weiterer, zu beachtender Punkt ist die Ästhetik, Funktionalität und Designorientierung der angebotenen Einbaugegenstände wie Hilfsmittel in Form von Haltegriffen Handläufen, Klappsitzen und vielen mehr. Hier ist eine umfangreiche Produktkenntnis von Nöten, die nur selten im gewünschten Maß bei Fachplanern und Handwerkern vorhanden ist. Wie schon erwähnt, einige Ausnahmen habe ich trotz allem schon kennen gelernt. Bei einem Berater für barrierefreie Wohnkonzepte kann man in der Regel davon ausgehen, dass dieses Wissen im vollen Umfang vorhanden ist.

Was gehört zum barrierefreien (-armen) Bauen oder Umbauen?
Ganz wichtig ist die Betrachtung im Innenbereich und im Außenbereich der Immobilie. Oft bemerkt man, dass sich so stark auf den Innenbereich konzentriert wird, dass der Hausflur / Eingangsbereich und die Außenbereiche fast gänzlich vergessen werden. Prinzipiell sollte auf jegliche Art von Treppen und Stufen verzichtet werden, dies ist jedoch oft nur bei einem Neubau zu 100% realisierbar. Beim Umbau sollte versucht werden, unnötige Stufen durch Rampen zu ersetzen oder zumindest auf weitere Stufen und Absätze zu verzichten. Weiterhin kann sich der Bauherr von unnötigen Schwellen, Türen und Wänden verabschieden. Die Wege werden dadurch oft kürzer und der Innenraum der Immobilie moderner und designtechnisch aufgewertet. Geht man davon aus, dass das Innere der Wohnung oder des Hauses mit einem Rollator oder gar einem Rollstuhl befahren wird, eröffnet sich ein weiterer Pluspunkt dieser praktischen und schönen Veränderung. Oft wird eine Verbreiterung der Außen und Innentüren angesprochen. Bedenkt man die Tragweite dieses zusätzlichen Umbaus, auch aus der statischer Sicht des Gebäudes, ist dies ein unnützer Arbeitsschritt zur Barrierearmut oder Freiheit der eigenen 4 Wände, welcher jeglichem positiven Preis – Leistungs – Niveaus widerspricht. Bei einem Neubau dies zu beachten macht im Umkehrschluss, bei bestimmten Voraussetzungen,  natürlich wieder Sinn. Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass nach dem Bau oder Umbau größere Bewegungsflächen wie vorher zur Verfügung stehen. Rollator- oder Rollstuhlfahrer, sowie Menschen die am Stock gehen, benötigen viel mehr Platz um sich selbständig fortzubewegen, wie gesunde Menschen ohne Handicap. Spezielles Augenmerk gilt es dem Badezimmer zu widmen. Das Ansehen des Badezimmers hat sich in den vergangenen Jahren enorm verändert. Was früher ein Funktionsraum für die Körperhygiene war, ist heute ein Ort der Erholung, eine Wellnessoase. Auf diesen Komfort sollte man nicht verzichten, nein, man sollte mit Bedacht an den Umbau gehen, um den Komfort noch zu erhöhen. Gewisse Grundsätze sind jedoch zu beachten, welche, so scheint mir, noch bei sehr wenigen angekommen sind. Ob Bauherr, Planer, Handwerker oder so genannte Immobilienaufwerter, was man so im umgebauten Badezimmer – Bereich entdecken kann, gleicht einer Katastrophe. Das ist keine Übertreibung, dass ist leider, leider eine Tatsache. Unverzichtbar, um nur einiges zu nennen, sind im Bad rutschfeste, nicht glänzende Bodenfliesen, kontrastreiche (keine bunten) Wände und Duschabtrennungen, ein unterfahrbarer Waschtisch, ein leicht erhöhtes WC und Möglichkeiten zur Sturzprävention, wie zum Beispiel Haltegriffe und Gehstockhalter. Im Fall der Haltegriffe und Duschsitze kann man anfangs geizen, sollte aber deren zusätzliche Nachrüstung auf jeden Fall berücksichtigen. Das sollte in das persönliche „Best-Konzept“ mit eingearbeitet werden. Wichtig auch hier – nicht auf Design verzichten, denn schließlich schafft man sich eine komfortable Wellnessoase. Genug Produkte für die finanziell faire Verwirklichung finden sich im großen Markt der Sanitärprodukte. Spezialisierte Berater kennen diesen Markt bestens.

Doch was tun, wenn sich die eigene Immobilie außerhalb der Stadt befindet? Was tun wenn diese zu groß geworden ist? Was tun wenn der Aufwand zur nachhaltigen Pflege dieser nicht mehr zu bewältigen und die eigene Mobilität nicht mehr gewährleistet ist? Um in Zukunft nicht auf Freunde, Konzert- oder Theaterabende, einkaufen und essen gehen zu verzichten, sollte ein Umzug in die Stadt in Betracht gezogen werden. In diesem Fall ist es notwendig die richtige Immobilie zu finden und diese bei Bedarf dementsprechend, nach den zukünftigen Bedürfnissen, barrierefrei oder barrierearm umzubauen. Wichtig, die Erhaltung der Selbständigkeit ist zu sichern. Bei der Suche nach der richtigen Immobilie oder nach einem Berater für den Umbau, sollte man auf Profi – Wissen nicht verzichten. Es muss erwähnt und beachtet werden, dass in diesem Fall nicht Makler gleich Makler ist. Oft wir viel Geld verlang und wenig dafür getan. Vorsicht, viel Geld könnte verschenkt werden. Für diese spezielle Suche und Beratung gibt es spezielle Wohn- und Immobilienberater. Diese gehen auf die Wünsche Ihrer älteren Kundschaft ein, haben meist, unter anderem, eine zusätzliche sozialpädagogische Ausbildung und haben nicht ständig Ihre Provision im Hinterkopf. Man darf nicht alle über einen Kamm scheren, doch sollte es einleuchten, dass spezielle Anforderungen auch spezielles Fachwissen erfordern. Nach einem Verkehrsunfall wird man sich auch nicht an einen Anwalt für Familienrecht wenden, sondern an einen für Verkehrsrecht, oder? Richtig, die Berater für spezielles Seniorenwohnen und die Berater für das barrierefreie Bauen werden selbstverständlich ein Honorar verlangen, dass steht außer Frage und wurde in diesen Bericht auch schon erwähnt. Es sind jedoch genau die Richtigen für diesen Job, für den man hier und da sogar vom Staat oder den Krankenkassen  finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt bekommt.
Laut letzten Erkenntnissen will der Bund von 2009 an, über die KfW – Bank ein Förderprogramm für „Maßnahmen zur Barrierereduzierung im Wohnungsbestand“ auflegen. Hier lässt sich nicht verleugnen, dass man von der konkreten Unterstützung des seniorengerechten Bauens sprechen könnte.

Einige Beispiele aus der Broschüre „KfW-Förderung – neu aufgestellt“

1. Förderung der Instandsetzung und Modernisierung des Wohnungsbestandes – 2009
3. Kurzfristige weitere Maßnahmen innerhalb der Programme ab Januar 2009 möglich
4. Einführung einer Programmvariante zur Förderung von Maßnahmen zur Barrierereduzierung im Wohnungsbestand – 2009
5. Neubau:
 weitere KfW-Förderung im Bereich Wohnen ab April 2009
6. Gebäudebestand:
Zuschuss Wohnraum Modernisieren ab April 2009 – ALTENGERECHT UMBAUEN

Fragen zum Bericht oder zur Nutzung von diversen angesprochenen Beratungen beantworte ich wie immer gern.

SH

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Chronische Wunden „ Ein drückendes Problem“

Liebe Leser, zum Auftakt unserer Berichte – Reihe über Wundversorgung und Pflege hat Frau Miriam Hechler ein paar Worte zur Einleitung des umfangreichen Themengebietes zu sagen und steigt auch gleich voll ein in das Thema der chronischen Wunden.
Wir von pflege-nachbarschaft.de freuen uns auf die interessanten Berichte von Frau Hechler und sind auf eventuelle Kommentare und Diskussionen gespannt.
Fragen zu den Berichten können Sie direkt an uns stellen, wir leiten Diese direkt an Frau Hechler weiter. Ebenso können Sie Wünsche zu den Themen äußern. Unsere Autorin möchte Diese gern berücksichtigen. Hierzu benutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

Viel Spaß beim lesen, lernen und aktiven Einbringen.
Sven Heilmann & Andy Brandl.
 

Chronische Wunden „ Ein drückendes Problem“

Das Thema chronische Wunde bekommt immer mehr Aufmerksamkeit, da es sich leider um ein steigendes Problem handelt. Es ist mit vielen negativen Folgen für die Betroffenen und die Gesellschaft verbunden.
  Steigende Kosten
  Isolation
  Hilflosigkeit
  Angst
  Schmerz
  Schamgefühl
Diese Liste lässt sich noch um einiges erweitern. Ich habe mich dazu entschlossen ein paar Zahlen sprechen zu lassen:
– 90 % der entstandenen Druckgeschwüre wären vermeidbar gewesen
– nur jede 5. chronische Wunde wird richtig versorgt
– wenn Prophylaxe und Therapie zeitgemäß erfolgen würden, könnten jährlich bis zu 1,5 Milliarden € eingespart werden
– ca. 50.000 Amputationen diabetischer Füße in Deutschland, teilweise wären diese vermeidbar gewesen.
Quelle: icwunden.de und DIE WELT

    
Was kann man dagegen tun?
Den Menschen in den Mittelpunkt stellen und gezielt aktiv werden. Dies bedeutet eine Wundbehandlung nach individuellem Konzept mit Hilfe eines durchdachten Produktsortiments, sowie die Berücksichtigung von Begleitfaktoren für eine effiziente und erfolgreiche Therapie.
Diese multiprofessionelle Aufgabe beinhaltet neben den medizinischen und pflegerischen Herausforderungen auch die Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte. Es ist wichtig dass die Produkte sinnvoll miteinander kombiniert werden, aber noch wichtiger ist, dass der Patient im Mittelpunkt steht. Denn er ist derjenige der die (Wund)Situation aushalten muss. Deswegen sollten die Patientenbedürfnisse an erster Stelle stehen.

Bis bald Ihre Miriam Hechler    Miriam Hechler

Das Pflegegesetz – Stand Juli 2008

Knapp 13 Jahre nach ihrer Einführung wurde die Pflegeversicherung reformiert. Die Reform sieht ab 1. Juli 2008 höhere Leistungen für Pflegebedürftige, Entlastungen für pflegende Angehörige und strengere Kontrollen der Pflegeheime vor.

Was steht an?

Zusätzliche Betreuungskräfte für Heime sollen finanziert werden, Pflegeheime und Pflegedienste können ab 2011 jährlich und unangemeldet kontrolliert werden. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung in der Pflege. Was ist der Grund? … Der gegenwärtige Pflegenotstandes in den meisten Pflegeheimen, sowie die immer wieder aufs Neue bekannt
werdenden skandalösen Vorkommnisse in einigen Heimen. Die Hoffnung! … Eine sofortige Durchsetzung der unangemeldeten Kontrollmaßnahmen.

Mit dem ab 1. Juli 2008 vorgesehenen Beitragsplus von 1,7 auf 1,95 Prozent des Bruttolohns soll bis zum Jahr 2015 die Pflege finanziert werden. Nach Schätzungen droht bis 2050 ein Beitragssatz von 2,5 bis 6,0 Prozent.

Die Leistungen in der ambulanten Pflege sollen bis zum Jahr 2012 stufenweise angehoben werden, und zwar:
• Pflegestufe 1 von 384 auf 450 Euro
• Pflegestufe 2 von 921 auf 1.100 Euro
• Pflegestufe 3 von 1.432 auf 1.550 Euro.

Das Pflegegeld für Angehörige, die zu Hause pflegen, soll in drei Stufen um durchschnittlich 30 Euro monatlich steigen. – Gegenwärtig werden zwischen 205 und 665 Euro pro Monat gezahlt.
Bei Demenz, Alzheimer oder geistiger Behinderung sollen die ambulanten Leistungen von 460 auf bis zu 2.400 Euro im Jahr steigen, auch für Menschen ohne Pflegestufe. Damit sollen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Heime zusätzliche Kräfte einstellen können.

Erstmals erhalten mit der Reform Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Möglichkeit, sich für die Pflege ihrer Angehörigen bis zu sechs Monate von der Arbeit freistellen zu lassen. Dies mit Jobgarantie, aber ohne Bezahlung.

Quellen: BSK e.V. und Bundesministerium

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Bankberatungen – Eingehen auf die Bedürfnisse der Generation 50plus

So als Mitt-Dreißiger wird man in der Regel von den Banken umworben, als gebe es keine anderes Klientel. Ich habe mich an die regelmäßige Post der gängigen Kreditinstitute gewöhnt und ertappe mich gelegentlich sogar beim aufmerksamen lesen Dieser. Gerade beim lesen einer dieser Marketingbroschüren fragte ich mich kürzlich, wie die Kreditinstitute die Menschen der Generation 50plus ansprechen. Das ich mir diese Frage stelle liegt ja nah, fällt dieses Thema doch genau in mein und auch in Ihr Interessengebiet. Ich machte mich also ans recherchieren und stellte fest, dass hier ein gewisser Nachholbedarf bei den Banken vorhanden ist. Die meisten Banken haben sich noch nicht auf die Generation 50plus und die daraus resultierenden Bedürfnisse der Kunden eingestellt. Eine der wenigen Banken, welche sehr positiv in Erscheinung tritt, ist die Bremer Landesbank. Sie reagiert mit konkreten Lösungsvorschlägen. Zum einen bietet Sie spezielle Anlageprodukte, zum anderen werden die Kunden von Beratern oder einer Beraterinnen betreut, welche sich in die jeweilige Lebenssituation der Kunden hineinversetzen können. Hierbei wird ganz selbstverständlich auf Tugenden wie Zuhören, Höflichkeit, oder das sensible Eingehen auf körperliche Einschränkungen zurückgegriffen. Andreas Ott, Leiter des Geschäftsfeldes Privatkunden der Bremer Landesbank sagt: „Sich andeutende Pflegebedürftigkeit oder das Versterben eines Familienmitgliedes erfordert im Beratungsgespräch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Sensibilität.“ Die Bremer Landesbank bietet somit, als eine der ersten Banken in Deutschland, eine zielgruppengerechte Beratung. Für „erfahrene Kunden“ stellt sie ausserdem ein innovatives Produktmanagement zur Verfügung. Dies finde ich sehr weitsichtig und kundennah im Bezug auf den demografischen Wandel unserer Gesellschaft.

Was ich auch bemerkenswert finde ist ein weiterer bedarfsorientierter Betreuungsansatz für spezielle Lebenssituationen – „Private Banking für Damen“. Hier wird mit „Augenmaß“ auf „Augenhöhe“ beraten.

* Als Quelle diente mir ein Bericht aus der Wirtschaftswoche (22/08) / Handelsblatt – „EliteReport extra“ und Informationen über die Website der Bremer Landesbank – www.bremerlandesbank.de

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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