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Tag: Behinderung

Pflegehilfsmittel und Treppenlifte – Unterstützung und Beratung

Das ältere Menschen technikfeindlich seien, ist nur eine Floskel. Die meisten hilfeleistenden Geräte für älteren Menschen funktionieren elektronisch. Diverse Hilfsmittel, die den Alltag von Menschen mit Handicap erheblich erleichtern, gibt es im weitenräumigen Internet mittlerweile auf einigen Websites zu finden. So kann man zum Beispiel elektronische Hilfsmittel für die Bereiche Computerzugang, Kommunikationsmittel und Umfeldkontrolle, bei incap.de einsehen und auch online bestellen. Ebenso bieten Blogs und Portale, wie, um nur eines zu nennen, hilfsmitteldienst.de Informationen zu den verschiedensten Hilfsmitteln für Betroffene an. Durch das Internet zu stöbern und sich zu informieren, oder sogar Angebote zu vergleichen, kann nicht nur Geld sparen, sondern auch sicherstellen einen seriösen Anbieter zu erkennen und zu finden.

Ein typisches und sehr konkretes Hilfsmittel sind Treppenlifte. Für Menschen mit Behinderungen aber auch Senioren wird das Leben durch sie einfacher und die Selbstständigkeit wird bewahrt. Aber, sich in dem Dschungel aus Anbietern und Kriterien zurecht zu finden ist gar nicht so einfach. Es gibt Sitzlifte, Hublifte, Plattformlifte und Senkrechtlifte. Man kann die Lifte neu kaufen, gebraucht kaufen, mieten oder sie finanzieren. Dies sind nur einige Kriterien die ganz plötzlich zum Thema werden. Vor allem aber ist es schwierig einen geeigneten Anbieter zu finden, der ganz nach den Vorstellungen des Kunden handelt und nicht schamlos deren Situation ausnutzt. Schon oft gab es Nachrichten über die Abzocke von Treppenliftanbietern, die besonders Senioren schon einmal einen Lift um mehrere Tausend Euro zu teuren verkauft haben.

Die Webseite Käuferportal hat zum Thema Treppenlift ganz hilfreiche Tipps zusammengestellt und es ist sogar möglich eine Anfrage zu stellen, um sich verschiedenen Angebote einzuholen zu können. Denn einen Treppenlift kauft man sich ja nicht mal nebenbei. Dafür sind sie schlicht und einfach zu teuer und  werden auch erst ab der Pflegestufe 1 von der Pflegeversicherung übernommen (auf Anfrage). Nicht nur die hohen Investitionskosten sondern eben so die Problematik der Liftart und die jeweiligen Beschaffungsmöglichkeiten sind ein wichtiges Thema, mit welchem man sich auseinandersetzen muss. Neben den oben schon erwähnten Arten, gibt es die selteneren Treppenraupen, Badewannenlifte und Rollstullifte sowie komplexe Treppenliftaufzüge.

Bei weiteren Fragen zu Treppenliften werden Sie auf unserem Portal fündig.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team – Käuferportal

Internationaler Tag für behinderte Menschen

Der heutige “Internationale Tag für Menschen mit Behinderung” wird im Netz allgemein dazu genutzt, ein kleines Fazit zu ziehen.

Deutschland:

Der behindertenpolitische Sprecher der Union, Hubert Hüppe macht dabei Versäumnisse deutlich. Noch immer würden Behinderte in der Gesellschaft benachteiligt und könnten noch immer nicht gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Zudem würden Behinderte täglich auf unüberwindliche Barrieren stoßen, wie zu hohe Bordsteine oder einfach fehlende Rampen. Fortschritte sieht Hüppe hingegen auf dem Arbeitsmarkt. So seien deutlich weniger arbeitslose Schwerbehinderte als noch vor drei Jahren registriert. In Behindertenwerkstätten sei hingegen die Zahl der Beschäftigten (250.000 Menschen in Arbeit) unverändert hoch (Quelle B5aktuell).

Beispiel Baden-Württemberg:

Dagegen ist Dieter Hillebrand (Staatssekretär im Ministerium für Arbeit und Soziales, sowie Beauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg für die Belange behinderter Menschen) der Meinung, dass “die schwierigsten Barrieren für eine inklusive Gesellschaft und damit für eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung” nicht “an Bahnsteigen, Bordsteinkanten oder an Stufen” bestehen, “sondern in den Köpfen“. Der “Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen” leiste aber einen unverzichtbaren Beitrag, damit das in Zukunft nicht mehr so sei, so Hillebrand. (Mehr dazu hier)

Beispiel Erlangen:

Den heutigen Tag zum Anlaß nimmt Günter Müller, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft “Barrierefreies Miteinander” um gegenüber der Erlanger-Nachrichten ein “spezielles Zertifikat für Architekten” zu fordern, “mit welchem diese Wissen über barrierefreies Bauen nachweisen können“. Der Behindertenbeauftrage des Landkreises Erlangen-Land, Manfred Müller, würde sogar so weit gehen, dass bei Neubauten öffentliche Zuschüsse nur dann fließen, wenn “nach der offiziellen Fertigstellung nochmals eine Begehung durch das Bauamt oder auch das Landratsamt” durchgeführt werden würde, die das Bauwerk “auf barrierefreies Bauen” überprüfe. Erst nach einer Bestätigung solle es dann das staatliche Geld geben. (Mehr dazu hier)

Satz des Tages:

Den Spruch des Tages hab ich aber in einem Interview bei Luxemburger Wort mit Familienministerin Marie-Josée Jacobs gelesen. Auf die Bitte folgenden Satz zu kommentieren: „Nicht behindert zu sein, ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das uns jederzeit genommen werden kann“? Sagte Sie:

Jeder von uns kann von heute auf morgen durch Krankheit oder Unfall seine Gesundheit verlieren. Das passiert fast täglich und ist an sich schon schlimm genug. Noch schlimmer wäre ein zusätzlicher gesellschaftlicher Ausschluss aufgrund infrastruktureller Barrieren. Wir sollten deshalb alles daransetzen, den behinderten Menschen von heute den Weg zu allen Bereichen zu ebnen, denn vielleicht kommt uns das eines Tages selbst zugute.

Andy Brandl / pflege-nachbarschaft.de

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