Die besten Berichte kommen aus der Praxis

Gesammelte Fachberichte unserer Autoren!

Barrierefreies Badezimmer für alle Wohnformen – Innovation pur

IBS, diese 3 Buchstaben sind eigentlich noch nie im Zusammenhang mit barrierefreien Bädern aufgetaucht. Vor ein paar Wochen war es soweit und der Einstieg von IBS in dieses Segment kommt einer Revolution gleich. Das so genannte IBS-Komfort-Bad (barrierefrei) wird nach meiner Meinung eine der Innovationen 2009 in der Sanitärbranche. „Solution by IBS“ das steht, so der Hersteller, für innovative Systemlösungen aus einer Hand und genügt höchsten Ansprüchen an Nutzung, Gestaltung und Wirtschaftlichkeit. Dieses Konzept-Bad setzt nicht nur neue Designstandards. Hierdurch sind endlich barrierefreie Bäder ab 3,5 m² Grundfläche realisierbar und dies in kürzester Bau- bzw. Umbauzeit. Es stehen vielfältige, nutzerorientierte Ausstattungs- und Designvarianten zur Verfügung welche eine sterile Ausstrahlung der barrierefreien Nasszelle nicht zulassen. Die leichte Reversibilität bietet darüber hinaus die Möglichkeit, dass Ambiente jederzeit dem Geschmack der Nutzer anpassen zu können. Eine Situation welche mit Fließen an den Wänden nicht bis gar nicht realisiert werden könnte. Viel Schmutz und längere Benutzungspausen müssten im herkömmlichen Fall in Kauf genommen werden. Bei IBS gehört dies, wie schon erwähnt, der Vergangenheit an. Des Weiteren löst das barrierefreie IBS – Bad zentrale Probleme der Hygiene durch den Einsatz fugenfreier Wand- und Bodenflächen sowie silikonfreier Dichtungskomponenten. Im Komplettsystem ergibt sich somit, nach Angaben des Herstellers, ein wartungsfreies und geprüftes System welches keinerlei Ansätze für eine Schimmelpilzbildung bietet.

Barrierefreies Bad - IBS - 01             Barrierefreies Bad - IBS - 02         
So funktioniert es:
Die übliche Bauweise der barrierefreien Bäder wird durch eine geplante, vorkonfektionierte Systembauweise ersetzt, die sowohl bei Sanierungen als auch im Neubau eingesetzt werden kann. Hierdurch reduzieren sich Bauzeiten und Ausfallzeiten erheblich. Die vorkonfektionierten Tragflächen aus Gipsfaserwerkstoff sowie die gleichfalls vorkonfektionierten Oberflächen aus HPL-Massiv  werden entsprechend der barrierefreien Planung mit allen Bohrbildern der Keramiken (z.B. Alape) und Hilfsmitteln (z.B. FSB ErgoSystem) versehen angeliefert. Die intelligente Systemverbindung ist ein Garant für die schnelle Installation, sowie auch für eine schnelle und schadfreie Revision im späteren Falle. Für die Planung sind laut Hersteller nur wenige Parameter zu berücksichtigen. Die Umschließungsflächen des barrierefreien Bades werden als Trockenbauwände erstellt. Die Installationswand im Bereich des barrierefreien WC`s und des Waschtisches wird entsprechend den technischen Anforderungen der bauseitigen Gebäudetechnik vorgefertigt und dem Bauablauf entsprechend installiert. Die individuelle Trockenbauweise der barrierefreien Nasszelle sollte der Stabilität auf jeglichen Gebiet genügen. An das Einziehen von verleimten Holzfaserplatten (Verstärkungen) an den nötigen Stellen für die Hilfsmittel muss im Vorfeld gedacht werden. Davon geht man jedoch in der Regel aus. Weiterhin wird ein absoluter Feuchtigkeitsschutz, hohe Schalldämmung und die Einhaltung sämtlicher Bau – Normen von IBS garantiert.
Der Hersteller benennt folgende Vielzahl von Vorteilen:
Festpreisgarantie, Terminsicherheit, niedrige Ausfallzeiten und Bauzeiten, Optimierung der Bauabläufe durch nur einen Ansprechpartner (Installateur), hohe Lebensdauer des barrierefreien Bades durch hohe Qualität der eingesetzten Produkte, keine (u.a. undichte) Silikonfugen, geringerer Reinigungsaufwand, kein Schimmelpilzbefall, kostengünstige Nach- und Umrüstung unterschiedlicher Designvarianten.
Wer sich für die Zukunft also ein barrierefreies Badezimmer wünscht oder gestalten möchte, welches insbesondere eine wohnliche, moderne Atmosphäre ausstrahlt, verbunden mit einer optimalen Lösung zur Erreichung der Hygienestandards – ohne dabei die Grundsätze wirtschaftlichen Handelns aus dem Auge zu verlieren, der sollte hier nicht aufhören zu lesen, sondern die unten aufgeführte pdf – Datei öffnen. Diese  beinhaltet eine kleine Präsentation welche uns von der Firma IBS zur Verfügung gestellt wurde und das eben beschriebene noch einmal in Bildern zusammenfasst.

pdf – Datei mit Präsentation des barrierefreien Bades von IBS

Bei weiteren Fragen zum barrierefreien IBS-Bad-System und den möglichen Varianten wenden Sie sich bitte direkt an uns. Benutzen Sie hierzu unser Kontaktformular.

 SH

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Internationaler Tag für behinderte Menschen

Der heutige “Internationale Tag für Menschen mit Behinderung” wird im Netz allgemein dazu genutzt, ein kleines Fazit zu ziehen.

Deutschland:

Der behindertenpolitische Sprecher der Union, Hubert Hüppe macht dabei Versäumnisse deutlich. Noch immer würden Behinderte in der Gesellschaft benachteiligt und könnten noch immer nicht gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Zudem würden Behinderte täglich auf unüberwindliche Barrieren stoßen, wie zu hohe Bordsteine oder einfach fehlende Rampen. Fortschritte sieht Hüppe hingegen auf dem Arbeitsmarkt. So seien deutlich weniger arbeitslose Schwerbehinderte als noch vor drei Jahren registriert. In Behindertenwerkstätten sei hingegen die Zahl der Beschäftigten (250.000 Menschen in Arbeit) unverändert hoch (Quelle B5aktuell).

Beispiel Baden-Württemberg:

Dagegen ist Dieter Hillebrand (Staatssekretär im Ministerium für Arbeit und Soziales, sowie Beauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg für die Belange behinderter Menschen) der Meinung, dass “die schwierigsten Barrieren für eine inklusive Gesellschaft und damit für eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung” nicht “an Bahnsteigen, Bordsteinkanten oder an Stufen” bestehen, “sondern in den Köpfen“. Der “Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen” leiste aber einen unverzichtbaren Beitrag, damit das in Zukunft nicht mehr so sei, so Hillebrand. (Mehr dazu hier)

Beispiel Erlangen:

Den heutigen Tag zum Anlaß nimmt Günter Müller, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft “Barrierefreies Miteinander” um gegenüber der Erlanger-Nachrichten ein “spezielles Zertifikat für Architekten” zu fordern, “mit welchem diese Wissen über barrierefreies Bauen nachweisen können“. Der Behindertenbeauftrage des Landkreises Erlangen-Land, Manfred Müller, würde sogar so weit gehen, dass bei Neubauten öffentliche Zuschüsse nur dann fließen, wenn “nach der offiziellen Fertigstellung nochmals eine Begehung durch das Bauamt oder auch das Landratsamt” durchgeführt werden würde, die das Bauwerk “auf barrierefreies Bauen” überprüfe. Erst nach einer Bestätigung solle es dann das staatliche Geld geben. (Mehr dazu hier)

Satz des Tages:

Den Spruch des Tages hab ich aber in einem Interview bei Luxemburger Wort mit Familienministerin Marie-Josée Jacobs gelesen. Auf die Bitte folgenden Satz zu kommentieren: „Nicht behindert zu sein, ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das uns jederzeit genommen werden kann“? Sagte Sie:

Jeder von uns kann von heute auf morgen durch Krankheit oder Unfall seine Gesundheit verlieren. Das passiert fast täglich und ist an sich schon schlimm genug. Noch schlimmer wäre ein zusätzlicher gesellschaftlicher Ausschluss aufgrund infrastruktureller Barrieren. Wir sollten deshalb alles daransetzen, den behinderten Menschen von heute den Weg zu allen Bereichen zu ebnen, denn vielleicht kommt uns das eines Tages selbst zugute.

Andy Brandl / pflege-nachbarschaft.de

Chronische Wunden „ Ein drückendes Problem“

Liebe Leser, zum Auftakt unserer Berichte – Reihe über Wundversorgung und Pflege hat Frau Miriam Hechler ein paar Worte zur Einleitung des umfangreichen Themengebietes zu sagen und steigt auch gleich voll ein in das Thema der chronischen Wunden.
Wir von pflege-nachbarschaft.de freuen uns auf die interessanten Berichte von Frau Hechler und sind auf eventuelle Kommentare und Diskussionen gespannt.
Fragen zu den Berichten können Sie direkt an uns stellen, wir leiten Diese direkt an Frau Hechler weiter. Ebenso können Sie Wünsche zu den Themen äußern. Unsere Autorin möchte Diese gern berücksichtigen. Hierzu benutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

Viel Spaß beim lesen, lernen und aktiven Einbringen.
Sven Heilmann & Andy Brandl.
 

Chronische Wunden „ Ein drückendes Problem“

Das Thema chronische Wunde bekommt immer mehr Aufmerksamkeit, da es sich leider um ein steigendes Problem handelt. Es ist mit vielen negativen Folgen für die Betroffenen und die Gesellschaft verbunden.
  Steigende Kosten
  Isolation
  Hilflosigkeit
  Angst
  Schmerz
  Schamgefühl
Diese Liste lässt sich noch um einiges erweitern. Ich habe mich dazu entschlossen ein paar Zahlen sprechen zu lassen:
– 90 % der entstandenen Druckgeschwüre wären vermeidbar gewesen
– nur jede 5. chronische Wunde wird richtig versorgt
– wenn Prophylaxe und Therapie zeitgemäß erfolgen würden, könnten jährlich bis zu 1,5 Milliarden € eingespart werden
– ca. 50.000 Amputationen diabetischer Füße in Deutschland, teilweise wären diese vermeidbar gewesen.
Quelle: icwunden.de und DIE WELT

    
Was kann man dagegen tun?
Den Menschen in den Mittelpunkt stellen und gezielt aktiv werden. Dies bedeutet eine Wundbehandlung nach individuellem Konzept mit Hilfe eines durchdachten Produktsortiments, sowie die Berücksichtigung von Begleitfaktoren für eine effiziente und erfolgreiche Therapie.
Diese multiprofessionelle Aufgabe beinhaltet neben den medizinischen und pflegerischen Herausforderungen auch die Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte. Es ist wichtig dass die Produkte sinnvoll miteinander kombiniert werden, aber noch wichtiger ist, dass der Patient im Mittelpunkt steht. Denn er ist derjenige der die (Wund)Situation aushalten muss. Deswegen sollten die Patientenbedürfnisse an erster Stelle stehen.

Bis bald Ihre Miriam Hechler    Miriam Hechler

Malediven: Eine „Insel–Lösung“ für Gehandicapte und Senioren?

Seit ein paar Tagen sind meine Freundin und ich von unserem Traumurlaub zurück. Es waren 2 wunderschöne Wochen die wir auf den Malediven, unweit des Äquators, mitten im indischen Ozean verbringen durften. Abschalten war angesagt! Na gut, ganz abschalten konnte ich dann doch nicht. Ich gebe zu mir nach ca. einer Woche Gedanken über die vorhandene oder auch nicht vorhandene Barrierefreiheit, im Bezug auf die Anreisemöglichkeiten zu den Inseln, sowie die allgemeine Barrierefreiheit auf den Inseln, gemacht zu haben. Gedanklich orientierte ich mich an zwei interessanten Gruppen. Zum einen die Gruppe der Senioren im Bereich der Generation 60+ / 70+ und zum anderen die Gruppe der körperlich Eingeschränkten, welche zwingend einen Rollstuhl zur Fortbewegung benötigen.

Zur barrierefreien Anreise kann man sagen, dass dies bis zur maledivischen Hauptstadt Male recht gut möglich ist. Die Fluggesellschaften und die Flughäfen, im In- und Ausland, sind hier sehr gut aufgestellt. Also absolut kein Problem, wenn man die offiziellen Stellen auf den jeweiligen Flughäfen rechtzeitig informiert. Vorlaufzeiten von bis zu 6 Monaten im Voraus, bei Reisen mit einem Rollstuhl nebst dessen Fahrer, sind keine Seltenheit. Dafür läuft dann auch alles reibungslos.
Ab dem Airport Male wird es abenteuerlich. Die weitere Reise setzt man im Wasserflugzeug oder im Schnellboot fort. Welches Verkehrsmittel für den Weitertransport der Reisenden gewählt wird, hängt maßgeblich von der Entfernung zur Ziel–Insel, auch Ziel–Resort, ab. Das Wasserflugzeug kann auf Grund seiner Bauart nur jener benutzen, wer nicht unbedingt auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Rollator-Benutzern und Schlaganfall-Geschädigten Personen steht einem Transport im Wasserflugzeug eigentlich nichts im Wege, soweit sie durch fremde Hilfe, oder gar ganz allein, in das kleine Flugzeug ein und aussteigen können. An einen Rollstuhl gebunden, muss man auf ein Schnellboot ausweichen. Im Übrigen, Inseln nahe der Hauptstadt Male werden prinzipiell von einem Schnellboot angefahren. Weiter entferntere Inseln der Malediven von Male aus, sind nur nach Rücksprache mit dem Reisebüro und dem örtlichen Reiseveranstalter auch durch ein Schnellboot zu erreichen. Hier gilt es, lange im Voraus mit dem Reisebüro zu sprechen, zu planen und zu organisieren, damit der Transfer reibungslos ablaufen kann. Die Transferzeit mit dem Schnellboot, welche schon mal 2 – 3 Stunden betragen kann, wird in Anbetracht der herrlichen Inselwelt der Malediven keinen stören. Zu viel gibt es zu Bestaunen. Eine weitere Herausforderung ist das Betreten der Trauminsel (Wasserflugzeug – Boot – Insel oder Boot – Insel … bzw. umgekehrt ). Hier ist man als körperlich eingeschränkte Person auf fremde Hilfe angewiesen, welche es jedoch reichlich in jedem Insel – Resort gibt. Die Angestellten sind sehr freundlich und müssen nicht um Hilfe gebeten werden, sie helfen einfach. Eine Tugend, die man in Deutschland oft vergebens sucht.

Zusammengefasst: Die Anreise auf die gewählte Trauminsel ist für Otto–Normalos schon eine abenteuerliche Sache, für gehandicapte Personen wird das Anreise–Abenteuer zur wirklichen Herausforderung, welche sich jedoch zu 110% lohnt. Auf der Insel angekommen stellt man schnell fest, dass Berge oder Hügel nicht vorhanden sind. Es ist alles ebenerdig, die Wege sind den Umständen entsprechend recht gut befestigt und alles ist vom feinsten gepflegt. Im Dunklen leuchten dem Besucher und Gast kleine, über dem Boden angebrachte Leuchten den rechten Weg zum Ziel. Aus Gründen des vorgeschriebenen Hochwasserschutzes muss der Gast sich auf die eine oder andere Doppelstufe einstellen. Es ist aber dafür gesorgt, dass die organisatorisch wichtigen Anlaufstellen, wie zum Beispiel die Rezeption, barrierefrei zu erreichen sind. Die Unterkünfte, meist Bungalows direkt am Strand, sind geschmackvoll eingerichtet. Auch Diese kann man leider nur über meist 2 – 3 Stufen erreichen. Grund hierfür ist wieder der Hochwasserschutz. Die Bungalows sind leider nicht annähernd barrierefrei, im Sinne unserer deutschen DIN 18024 oder DIN 18025. Das ist sehr bedauerlich. Die Türen sind sehr schmal (ca. 60 – 70 cm), Schwellen sind vorhanden und in den Badezimmern gibt es keinerlei Stütz- oder Haltegriffe. Teilweise ist nicht einmal ein Duschsitz oder Duschrollstuhl in einfachster Form vorhanden. Hier erweist sich jedoch die Resort–Leitung als sehr einfallsreich und tut ihr Bestes, wenn vorab durch das Reisebüro und den Veranstalter informiert wurde. Bitte beachten: Die Vorab-Information durch den Reiseveranstalter sollte in englischer Sprache formuliert werden, damit keine Sprach-Barrieren auftreten.

Mein Fazit:
Die Malediven sind für jeden geeignet, ob jung, ob alt oder körperlich eingeschränkt. Eines ist von vorrangiger Wichtigkeit, man sollte sich körperlich fit für solch eine lange Reise (insgesamt ca. 18 Std.) und das äquatoriale Klima (ganzjährig ca. 25 – 30°C / Luftfeuchte von ca. 70 – 85%) fühlen und es auch tatsächlich sein. An Herz–Kreislauf–Erkrankungen sollte man nicht unbedingt leiden, denn es sei erwähnt, dass das Gesundheitssystem der Malediven auf dem Stand von unserem in den Jahren um 1970 ist.

Wichtig für hilfebedürftige Senioren und körperlich eingeschränkte Personengruppen ist die frühzeitige, gemeinsame Reiseplanung mit dem Reiseveranstalter des Vertrauens. So kann die richtige Insel mit den richtigen Freizeitgestaltungsmöglichkeiten und Highlights herausgefunden und die gesamte Anreise lückenlos professionell organisiert werden. Wer einen gutes Online–Reisebüro benötigt, welches sich auf Malediven–Reisen spezialisiert hat, kann sich gern mit uns, über unser Kontaktformular, in Verbindung setzen. Hier helfen wir gern weiter.
Wer sich den Traum von den Malediven erfüllen möchte, der sollte dies, trotz der oft mangelnden Barrierefreiheit, tun. Mit den nötigen Vorbereitungen sowie mit Ruhe und Abenteuerlust ist fast alles möglich zu machen und auch erträglich. In jeglicher Hinsicht wird so ein Traumurlaub in ewiger Erinnerung bleiben. Davon bin ich überzeugt!

Tipp:
Für ältere, gehbeeinträchtigte Senioren und stark körperlich eingeschränkte Personen eignet sich die Insel Nalaguaraidhoo – „Sun Island“ sehr gut. Hier gibt es sehr gut befestigte Wege auf der gesamten Insel, sowie ein umfangreiches Freizeitprogramm für alt und jung (auch jung gebliebene). Die Insel wird unter anderem mit dem Schnellboot angefahren, die Transferzeit beträgt ca. 2,5 Stunden.

Informationen im Internet unter: villahotels-maldives.de oder bei Maledivenangebote von Neckermann Reisen

Wir waren im Übrigen 14 Tage auf „Filitheyo – Island“. Wer Fragen zu diesem Insel – Resort oder zum Resort „Irufushi Beach & Spa“ hat, kann uns gern über unseren Blog (Blog – Bericht über Malediven) oder über das Kontaktformular ansprechen. Wir geben hier gern unsere Erfahrungen weiter.

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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Das Pflegegesetz – Stand Juli 2008

Knapp 13 Jahre nach ihrer Einführung wurde die Pflegeversicherung reformiert. Die Reform sieht ab 1. Juli 2008 höhere Leistungen für Pflegebedürftige, Entlastungen für pflegende Angehörige und strengere Kontrollen der Pflegeheime vor.

Was steht an?

Zusätzliche Betreuungskräfte für Heime sollen finanziert werden, Pflegeheime und Pflegedienste können ab 2011 jährlich und unangemeldet kontrolliert werden. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung in der Pflege. Was ist der Grund? … Der gegenwärtige Pflegenotstandes in den meisten Pflegeheimen, sowie die immer wieder aufs Neue bekannt
werdenden skandalösen Vorkommnisse in einigen Heimen. Die Hoffnung! … Eine sofortige Durchsetzung der unangemeldeten Kontrollmaßnahmen.

Mit dem ab 1. Juli 2008 vorgesehenen Beitragsplus von 1,7 auf 1,95 Prozent des Bruttolohns soll bis zum Jahr 2015 die Pflege finanziert werden. Nach Schätzungen droht bis 2050 ein Beitragssatz von 2,5 bis 6,0 Prozent.

Die Leistungen in der ambulanten Pflege sollen bis zum Jahr 2012 stufenweise angehoben werden, und zwar:
• Pflegestufe 1 von 384 auf 450 Euro
• Pflegestufe 2 von 921 auf 1.100 Euro
• Pflegestufe 3 von 1.432 auf 1.550 Euro.

Das Pflegegeld für Angehörige, die zu Hause pflegen, soll in drei Stufen um durchschnittlich 30 Euro monatlich steigen. – Gegenwärtig werden zwischen 205 und 665 Euro pro Monat gezahlt.
Bei Demenz, Alzheimer oder geistiger Behinderung sollen die ambulanten Leistungen von 460 auf bis zu 2.400 Euro im Jahr steigen, auch für Menschen ohne Pflegestufe. Damit sollen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Heime zusätzliche Kräfte einstellen können.

Erstmals erhalten mit der Reform Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Möglichkeit, sich für die Pflege ihrer Angehörigen bis zu sechs Monate von der Arbeit freistellen zu lassen. Dies mit Jobgarantie, aber ohne Bezahlung.

Quellen: BSK e.V. und Bundesministerium

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Welche Sanitärausstattungen sind für ein barrierefreies Badezimmer notwendig?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, müssen wir Folgendes wissen:

1. Es gibt 2 verschiedene DIN – Normen in Deutschland die dies regeln und bei der Planung herangezogen werden sollten bzw. müssen.

2. Bereiche, welche der Öffenlichkeit zugänglich sind, richten sich ohne Ausnahme nach der DIN 18024.

3. Bereiche, welche nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind, also private Bäder in Einfamilienhäusern, sowie Bäder in Miet- und Genossenschaftswohnungen richten sich nach der DIN 18025, welche an die DIN 18024 angelehnt ist.

Kurz um, die DIN 18024 und die DIN 18025 können im privaten Fall als Vorlage dienen, um ein barrierefreies Badezimmer zu planen und einzurichten. Bei privaten Bäder mit barrierefreien Anforderungen sollte wenn möglich versucht werden, die Ausstattung nach den Regeln der Technik zu wählen. Höhen- und Abstandsangaben sollten eingehalten werden. Wichtig ist jedoch auch, dass unsere persönlichen Interessen und Bedürfnisse, sowie eventuelle Krankheitsbilder nicht vernachlässigen werden. Dies zu berücksichtigen ist bei privaten Bädern und beim WBG – Bad ratsam und in vielen Fällen unerlässlich.

Als letzter Tipp sei eine goldene Regel für das Privat -und WBG – Bad erwähnt  … “Weniger ist oft mehr und sieht deutlich besser aus”. Suchen Sie sich, bei den Ausstattungsgegenständen, vor allem bei den Griffen und Hilfsmitteln ein Produkt aus, welches sowohl Ihre gestellten Anforderungen erfüllt, als auch die Ästhetik und das Design Ihres Badezimmers aufwertet. Empfehlen kann ich in diesem Rahmen die Firmen FSB (Griffe + Hilfsmittel aus Edelstahl), die Firma Duravit (Keramiken Waschtisch, WC etc.) und die Firma Hansgrohe (Armaturen und Brausen).

Als Hilfestellung zur Planung und Ausstattungszusammenstellung finden Sie in folgender pdf-Datei den Ausschreibungstext eines Badezimmer nach der DIN 18024/2. Dieser Text kann von Bauherren, Planern und Architekten gleichermaßen genutzt werden. Private Bauherren könnten diese Ausschreibung direkt an Ihren gewählten Handwerker weitergeben und sich unter Berücksichtigung weitere Wünsche und baulicher Gegebenheiten ein Angebot unterbreiten lassen.

Zur pdf – Datei bitte hier klicken:     muster-lv-sanitarplanung-barrierefrei_din18024.pdf

Viel Erfolg bei Ihrer Umbaumaßnahme.

Bei Fragen zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Sven Heilmann

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

Bankberatungen – Eingehen auf die Bedürfnisse der Generation 50plus

So als Mitt-Dreißiger wird man in der Regel von den Banken umworben, als gebe es keine anderes Klientel. Ich habe mich an die regelmäßige Post der gängigen Kreditinstitute gewöhnt und ertappe mich gelegentlich sogar beim aufmerksamen lesen Dieser. Gerade beim lesen einer dieser Marketingbroschüren fragte ich mich kürzlich, wie die Kreditinstitute die Menschen der Generation 50plus ansprechen. Das ich mir diese Frage stelle liegt ja nah, fällt dieses Thema doch genau in mein und auch in Ihr Interessengebiet. Ich machte mich also ans recherchieren und stellte fest, dass hier ein gewisser Nachholbedarf bei den Banken vorhanden ist. Die meisten Banken haben sich noch nicht auf die Generation 50plus und die daraus resultierenden Bedürfnisse der Kunden eingestellt. Eine der wenigen Banken, welche sehr positiv in Erscheinung tritt, ist die Bremer Landesbank. Sie reagiert mit konkreten Lösungsvorschlägen. Zum einen bietet Sie spezielle Anlageprodukte, zum anderen werden die Kunden von Beratern oder einer Beraterinnen betreut, welche sich in die jeweilige Lebenssituation der Kunden hineinversetzen können. Hierbei wird ganz selbstverständlich auf Tugenden wie Zuhören, Höflichkeit, oder das sensible Eingehen auf körperliche Einschränkungen zurückgegriffen. Andreas Ott, Leiter des Geschäftsfeldes Privatkunden der Bremer Landesbank sagt: “Sich andeutende Pflegebedürftigkeit oder das Versterben eines Familienmitgliedes erfordert im Beratungsgespräch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Sensibilität.” Die Bremer Landesbank bietet somit, als eine der ersten Banken in Deutschland, eine zielgruppengerechte Beratung. Für “erfahrene Kunden” stellt sie ausserdem ein innovatives Produktmanagement zur Verfügung. Dies finde ich sehr weitsichtig und kundennah im Bezug auf den demografischen Wandel unserer Gesellschaft.

Was ich auch bemerkenswert finde ist ein weiterer bedarfsorientierter Betreuungsansatz für spezielle Lebenssituationen – “Private Banking für Damen”. Hier wird mit “Augenmaß” auf “Augenhöhe” beraten.

* Als Quelle diente mir ein Bericht aus der Wirtschaftswoche (22/08) / Handelsblatt – “EliteReport extra” und Informationen über die Website der Bremer Landesbank – www.bremerlandesbank.de

Sven Heilmann / pflege-nachbarschaft.de

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